Sacred Art

Künstlerische Praxis

Heute verbinde ich künstlerische Gestaltung mit moderner schamanischer Praxis zu einer Form von Sacred Art.

Sie ist aus derselben künstlerischen Fragestellung entstanden, die mein Werk seit mehr als vier Jahrzehnten begleitet:

Wie kann innere Wirklichkeit eine sichtbare und erfahrbare Form finden?

Es geht um das feine, intuitive Wahrnehmen von mentalen und emotionalen Gebilden, von Beziehungen, Atmosphären und energetischen Qualitäten, die bereits vorhanden sind, bevor sie eine sichtbare Form erhalten.

Für mich beginnt Gestaltung dort, wo etwas, das erst nur als Empfindung, Ahnung oder feinstoffliche Bewegung wahrgenommen wird, durch Bild, Symbol, Material, Handlung oder Raum einen Ort in der sinnlich erfahrbaren Welt bekommt.

„Für mich entsteht Kunst von innen nach außen.“

Sie macht sichtbar, was sich zunächst im Inneren bildet und verleiht Beziehungen, Atmosphären und inneren Bildern eine äußere Gestalt.

Diese Haltung begleitet mein gesamtes Werk. In Sacred Art findet sie ihre heutige Ausdrucksform.

Wahrnehmung

Im Mittelpunkt meiner künstlerischen Arbeit steht seit jeher das Wahrnehmen.

„Jede Gestaltung beginnt mit dem feinen Wahrnehmen der energetischen Qualität eines Raumes, eines Menschen oder einer Situation.“

Ich verstehe Raum dabei nicht allein als architektonische oder landschaftliche Gegebenheit, sondern als feinstoffliche Qualität und als Beziehungsgeflecht.

Menschen, Orte, Erinnerungen, Symbole, Natur und geistige Kräfte treten miteinander in Resonanz und bilden ein lebendiges Feld, das sich einer rein rationalen Betrachtung entzieht.

In meiner schamanischen Arbeit berge ich innere Bilder aus der Feinstofflichkeit. Dabei nehme ich fein und intuitiv wahr, was sich im Menschen, im Raum oder in der Situation bereits zeigt.
Welche Bilder möchten geborgen werden?

Welche Materialien tragen die entsprechende Qualität?

Was möchte eingeladen, gewürdigt, verabschiedet oder willkommen geheißen werden?

Ritual

Das Ritual entwickelt sich aus dem Zusammenspiel von feinstofflicher Wahrnehmung, meiner eigenen künstlerischen Bildsprache und meiner schamanischen Landkarte.

Ein Ritual gibt der Komplexität unseres Seins, unserem Inneren und allem, was nur als Ahnung gegenwärtig und zugleich unsichtbar ist, einen konkreten Ort in der sinnlich erfahrbaren Welt. Eine bewusst gewählte Verortung, der die Seele folgen kann.

Ich gestalte die Bedingungen, unter denen eine solche Erfahrung möglich werden kann.
Raum, Bild, Material, Stimme, Handlung und bewusste Aufmerksamkeit treten miteinander in Beziehung und schaffen einen Rahmen, in dem innere und geistige Wirklichkeit erfahrbar werden darf.

Naturmaterialien, Wasser, Blumen, Steine oder persönliche Gegenstände werden zu symbolischen Bedeutungsträgern. Gesten, Stimme, Schönheit und Handlung machen innere Bewegungen sichtbar und spürbar.

Gestaltung wird dabei zu einer Form der Kommunikation: mit der Seele, mit dem persönlichen Feld, mit der Natur und mit der geistigen Welt.

Eine Kraft, eine Qualität, eine geistige Beziehung oder ein neuer Lebensabschnitt wird bewusst in das persönliche Feld eingeladen. Durch Aufmerksamkeit und kreative Gestaltung zeigen wir unsere Bereitschaft, dieser Begegnung Raum zu geben.

So entstehen Erfahrungs- und Beziehungsräume. Sie berühren eine Ebene unseres Menschseins, die wir im Alltag oft aus dem Blick verlieren.

In diesem Rahmen nehme ich für Menschen innere Bilder wahr – symbolisch-künstlerische Übersetzungen aus der Feinstofflichkeit. Gemeinsam geben wir ihnen Ausdruck und entwickeln daraus eine rituelle Form, die dem jeweiligen Menschen, seiner Situation und seinem Weg entspricht.

Ein Ritual kann einen Lebensübergang würdigen, eine neue Ausrichtung einladen oder den Möglichkeitsraum für eine bisher ungelebte Wirklichkeit öffnen.

Gegenwärtige Praxis

Heute fließen die Erfahrungen meines künstlerischen Weges mit meiner schamanischen Praxis zusammen. Daraus entsteht eine zeitgenössische Form ritueller Kunst.

Immer wieder erlebe ich, wie Menschen in diesen Ritualen etwas wiederfinden, das ihnen zugleich zutiefst vertraut und lange nicht mehr zugänglich war: eine Haltung der Demut, des Staunens und der Verbundenheit.

Vielleicht berührt uns ein Ritual so tief, weil das Unsichtbare darin Gestalt annimmt, Beziehung erfahrbar wird und wir uns für einen Moment wieder als Teil eines größeren Zusammenhangs erleben.

Darin liegt für mich die Kraft von Sacred Art.

Ausführliche Informationen zu meinem schamanischen Mentoring, meiner Energiearbeit und meinen aktuellen Angeboten findest Du auf

→ www.birgitgentis.de